Filmkonzert – Panzerkreuzer Potemkin

Ein Film von Sergej M. Eisenstein
Mit Grigori Aleksandrov, Vladimir Barsky, Aleksandr Antonov
RU, 1925, Ohne Dial, 68 min, Ab 0 Jahre
Im Juni 1905 meuterten im Hafen von Odessa die Matrosen des Panzerkreuzers Potemkin, die aus dem japanischen Krieg zurückkehrten, weil sie durch das verdorbene Fleisch in den Rationen zur Verzweiflung gebracht wurden. Ein Teil der Offiziere schloss sich ihnen an und warf die anderen über Bord. Die Bevölkerung der Stadt war begeistert und mobilisierte sich, um ihnen Lebensmittel zu bringen. Aber die zaristische Unterdrückung ist im Gange...

Die Premiere von Panzerkreuzer Potemkin am 21. Dezember 1925 im Bolschoi-Theater in Moskau war ein Triumph. Der Film wurde in Europa und den USA vertrieben und in einigen Ländern stark beschnitten. In Frankreich ist die öffentliche Ausstrahlung erst seit 1953 erlaubt, in Japan seit 1959 und in Italien seit 1960. 1952 wählten Regisseure aus allen Ländern Panzerkreuzer Potemkin zum besten Film in der Geschichte des Kinos. Die gleiche Bewertung erhielt der Film auch 1958.
(Georges Sadoul)
Filmkonzert von Martin Rohrmeier
Samstag, 25. April um 20 Uhr
Martin Rohrmeier, geboren 1979, bewegt sich seit jeher zwischen Forschung und Musik. Er ist Professor an der EPFL Lausanne, wo er in den Bereichen digitale Musikwissenschaft, Musikkognition, Musiktheorie und Improvisation lehrt und forscht. Seit 2010 begleitet er regelmässig Stummfilme am Klavier - u.a. in Berlin, Vevey, St. Petersburg und New York - und war über 12 Jahre lang Vorsitzender des Berliner Stummfilmvereins Laufende Bilder e.V..

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