Short Films from Gaza
Ein Film von I'itimad Wishah & Mohammed Alshareef
Die Bewohner des Gazastreifens dürfen nicht vergessen werden.
Ärzte ohne Grenzen lädt die Öffentlichkeit in mehreren Städten der Schweiz und Liechtensteins zu Filmabenden zum Thema Gaza ein. Dabei werden zwei Kurzfilme aus dem Projekt „From Ground Zero“ gezeigt, das vom palästinensischen Regisseur Rashid Masharawi ins Leben gerufen wurde.
Die Filme wurden von palästinensischen Filmemachern im Gazastreifen gedreht. Sie handeln von Angst, Verlust, Vertreibung, Überleben und Hoffnung – aus der Perspektive von Menschen, die den Krieg am eigenen Leib erleben. Sie machen sichtbar, was sich hinter den Nachrichten, Zahlen und Schlagzeilen verbirgt: Menschenleben, Familien und Geschichten, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen.
Very small dreams
Etimad Washah — 20 min
In den Notunterkünften von Rafah versuchen palästinensische Frauen, trotz des Mangels an Hygieneartikeln ihre Körperhygiene aufrechtzuerhalten. Durch den Einblick in ihren Alltag entdecken die Zuschauer*innen die alternativen und innovativen Mittel, die die Frauen in Gaza einsetzen, um ihre körperliche Würde zu wahren – insbesondere während der Schwangerschaft, der Geburt und der Zeit danach. „Ganz kleine Träume“ ist eine stille Reise, auf der selbst die grundlegendsten Bedürfnisse zu unerreichbaren Träumen werden.
Hassan
Mohammad Alshareef — 30 min
Als sich der Kampf um Lebensmittel im Norden des Gazastreifens verschärfte, versuchte der 17-jährige Hassan, einen Sack Mehl nach Hause zu bringen. Dieser riskante Versuch endete mit vier Tagen Haft, gefolgt von fünfzehn Monaten Zwangsumsiedlung in den Süden des Gazastreifens. Während dieser Zeit lebte er allein im Exil und zog von einer überfüllten Notunterkunft zur nächsten, auf der Suche nach Nahrung und einem Platz zum Schlafen. Er versuchte mehrfach, die verbliebenen Mitglieder seiner Familie wiederzufinden. Seinen kleinen Bruder und seinen Vater hatte er bereits vor und während der Vertreibung verloren. Der schmerzliche Wunsch, nach Hause zurückzukehren, hat ihn nie verlassen. Er hat die Hoffnung nicht aufgegeben, die einzigen Familienmitglieder wiederzufinden, die ihm noch geblieben waren: seine Mutter und seine Schwester.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine moderierte Diskussion oder eine offene Frage-und-Antwort-Runde zu den Filmen und zur Lage im Gazastreifen statt.
Ärzte ohne Grenzen lädt die Öffentlichkeit in mehreren Städten der Schweiz und Liechtensteins zu Filmabenden zum Thema Gaza ein. Dabei werden zwei Kurzfilme aus dem Projekt „From Ground Zero“ gezeigt, das vom palästinensischen Regisseur Rashid Masharawi ins Leben gerufen wurde.
Die Filme wurden von palästinensischen Filmemachern im Gazastreifen gedreht. Sie handeln von Angst, Verlust, Vertreibung, Überleben und Hoffnung – aus der Perspektive von Menschen, die den Krieg am eigenen Leib erleben. Sie machen sichtbar, was sich hinter den Nachrichten, Zahlen und Schlagzeilen verbirgt: Menschenleben, Familien und Geschichten, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen.
Very small dreams
Etimad Washah — 20 min
In den Notunterkünften von Rafah versuchen palästinensische Frauen, trotz des Mangels an Hygieneartikeln ihre Körperhygiene aufrechtzuerhalten. Durch den Einblick in ihren Alltag entdecken die Zuschauer*innen die alternativen und innovativen Mittel, die die Frauen in Gaza einsetzen, um ihre körperliche Würde zu wahren – insbesondere während der Schwangerschaft, der Geburt und der Zeit danach. „Ganz kleine Träume“ ist eine stille Reise, auf der selbst die grundlegendsten Bedürfnisse zu unerreichbaren Träumen werden.
Hassan
Mohammad Alshareef — 30 min
Als sich der Kampf um Lebensmittel im Norden des Gazastreifens verschärfte, versuchte der 17-jährige Hassan, einen Sack Mehl nach Hause zu bringen. Dieser riskante Versuch endete mit vier Tagen Haft, gefolgt von fünfzehn Monaten Zwangsumsiedlung in den Süden des Gazastreifens. Während dieser Zeit lebte er allein im Exil und zog von einer überfüllten Notunterkunft zur nächsten, auf der Suche nach Nahrung und einem Platz zum Schlafen. Er versuchte mehrfach, die verbliebenen Mitglieder seiner Familie wiederzufinden. Seinen kleinen Bruder und seinen Vater hatte er bereits vor und während der Vertreibung verloren. Der schmerzliche Wunsch, nach Hause zurückzukehren, hat ihn nie verlassen. Er hat die Hoffnung nicht aufgegeben, die einzigen Familienmitglieder wiederzufinden, die ihm noch geblieben waren: seine Mutter und seine Schwester.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine moderierte Diskussion oder eine offene Frage-und-Antwort-Runde zu den Filmen und zur Lage im Gazastreifen statt.
From Ground Zero
Organisiert von Ärzte ohne Grenzen
Gratuit
Hier reservieren
Organisiert von Ärzte ohne Grenzen
Gratuit
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Dienstag, 24. November, um 18:30 Uhr
„From Ground Zero“ räumt palästinensischen Stimmen Raum ein und zeigt auf sehr persönliche Weise, was der Krieg für das Leben der Menschen bedeutet. Ärzte ohne Grenzen macht weiterhin auf die humanitären Folgen des Krieges, die Zerstörung des Gesundheitssystems, die wiederholten Vertreibungen, den Mangel an grundlegenden Versorgungsleistungen und die extreme Schutzbedürftigkeit der Zivilbevölkerung aufmerksam.