Lesung: Eva Maria Leuenberger
Eva Maria Leuenbergers Lyrik wurde vielfach ausgezeichnet, und die Texte sind bekannt dafür, unter die Haut zu gehen. In «die spinne» werden alle Schutzhüllen abgelegt und der Realität fest ins Auge geblickt.
Etwas Endzeitliches haftet dem Langgedicht an, wenn es die Zerstörung der Natur verhandelt. Ohne jeglichen Moralismus und mit viel Zartheit schildert der Text, was mit dem Individuum und dem Körper geschieht, wenn das eigene Bewusstsein eine kollektive Schuld der Menschen entdeckt.
Die spinne tastet Gefühle von Schuld und Scham, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit körperlich ab. Es stossen starke, mächtige Bilder der Natur und subjektiver Wahrnehmung aufeinander. Innere Empfindung und äussere Eindrücke treten in ein faszinierendes Wechselspiel – und die Spinne ist ein immer präsentes Wesen, eine Zuschauerin des Geschehens.
«‹die Spinne› ist ein denkwürdiges Gedicht. Sie geht unter die Haut.» (Kerstin Preiwuss, Lyrikempfehlungen 2025)
Eva Maria Leuenberger wurde 1991 in Bern geboren und lebt in Biel. Sie* studierte an der Universität Bern sowie an der Hochschule der Künste Bern. Veröffentlichungen u. a. in manuskripte und in Literarischer Monat. Eva Maria Leuenberger stand zweimal in der Finalrunde des open mike in Berlin (2014 und 2017) und erhielt 2016 das «Weiterschreiben»-Stipendium der Stadt Bern. 2020 wurde «dekarnation» – als erstes Lyrikdebüt – mit dem Basler Lyrikpreis ausgezeichnet.
Ausserdem wurde Eva Maria Leuenberger der Literaturpreis des Kantons Bern 2020 und der Orphil-Debütpreis 2020 der Stadt Wiesbaden zugesprochen. 2021 wurde Eva Maria Leuenberger mit dem PoesieDebütPreis Düsseldorf ausgezeichnet.
Die Lesung wird vom Departement für Germanistik und vom Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit Theater in Freiburg präsentiert.
Etwas Endzeitliches haftet dem Langgedicht an, wenn es die Zerstörung der Natur verhandelt. Ohne jeglichen Moralismus und mit viel Zartheit schildert der Text, was mit dem Individuum und dem Körper geschieht, wenn das eigene Bewusstsein eine kollektive Schuld der Menschen entdeckt.
Die spinne tastet Gefühle von Schuld und Scham, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit körperlich ab. Es stossen starke, mächtige Bilder der Natur und subjektiver Wahrnehmung aufeinander. Innere Empfindung und äussere Eindrücke treten in ein faszinierendes Wechselspiel – und die Spinne ist ein immer präsentes Wesen, eine Zuschauerin des Geschehens.
«‹die Spinne› ist ein denkwürdiges Gedicht. Sie geht unter die Haut.» (Kerstin Preiwuss, Lyrikempfehlungen 2025)
Eva Maria Leuenberger wurde 1991 in Bern geboren und lebt in Biel. Sie* studierte an der Universität Bern sowie an der Hochschule der Künste Bern. Veröffentlichungen u. a. in manuskripte und in Literarischer Monat. Eva Maria Leuenberger stand zweimal in der Finalrunde des open mike in Berlin (2014 und 2017) und erhielt 2016 das «Weiterschreiben»-Stipendium der Stadt Bern. 2020 wurde «dekarnation» – als erstes Lyrikdebüt – mit dem Basler Lyrikpreis ausgezeichnet.
Ausserdem wurde Eva Maria Leuenberger der Literaturpreis des Kantons Bern 2020 und der Orphil-Debütpreis 2020 der Stadt Wiesbaden zugesprochen. 2021 wurde Eva Maria Leuenberger mit dem PoesieDebütPreis Düsseldorf ausgezeichnet.
Die Lesung wird vom Departement für Germanistik und vom Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit Theater in Freiburg präsentiert.
Lesung
Donnerstag, 19. März um 18.30 Uhr
Eva Maria Leuenberger liest aus "die Spinne" (Droschl 2024)
Moderation von Adela Sophia Sabban
Moderation von Adela Sophia Sabban